Sommerbilanz und erster Herbstbericht
Nachdem wir uns von Karin in aller Früh, von Kathi und Stephan nach einem gemeinsamen Frühstück in einer Bar in Ventimiglia verabschiedet haben, trafen wir die Rückreise an, die für mich sehr bequem gewesen ist, denn ich habe die ganzen 850 km durchgeschlafen. Eigentlich wollte ich nicht sehen, wie schön das Wetter über das ganze Land war: Strahlender blauer Himmel und wir im Auto, statt auf den Mopeds durch Piemont und die Schweiz… Schön wäre es schon gewesen, ich konnte mir diese Tage aber nicht freinehmen. Zuviel zu tun!Â
Von meinen sehr beschränkten Mopederinnerung in Ligurien bleiben meine verstaubten Stiefel, die ich noch nicht geputzt haben! Ich hatte sie bei meinen Übungen auf unbefestigter Strasse an (Enge Wendungen, Achter, Bremsen). Diese zwei Stunden haben mir so viel gebracht! Ich bin jetzt der Überzeugung, dass es zu einer Pflichtübung für Mopedfahrer sein muss, mindestens eine Stunde lang Kiesel unter den Rädern zu spüren. Ich habe es schon mit Überraschung und Freude merken dürfen!
Seit wir zurück sind, waren wir zweimal in Andechs. Das erste Mal aus reinem Zufall. Das zweite Mal gezielt, um festzustellen, dass der Grund, warum Radler und Steckerlfisch wirklich immer so gut schmecken, wie wir es beim ersten Mal empfunden haben! Dabei hat es gar nicht so positiv angefangen! Von den 20 Minuten Wartezeit sind es 4o geworden! 40 Minuten während ich bei einer Riesenbreze und dem Radler mitgegessen haben, was zur Folge gehabt hat, dass wir eine zweite Brezen zum Fisch gegessen haben. Im Nachhinein kann ich diese Mehreinnahme an Kalorien verschmerzen, denn ich weiß, dass es gelohnt hat. Was für einen Fisch! “Mit 19 Kräutern gewürzt”, so wird geworben! Gigantisch! Ich muss ehrlich sagen, ich habe noch nie so einen Steckerlfisch gegessen! Absolut zu empfehlen! Wir werden am nächsten Wochenende wieder dahin fahren. Ich werde brav meine 40 Minuten warten. Das lohnt sich, ich schwöre! (Um die Zeit zu überbrücken, nehme ich mir Karotten mit!)
 Heute sind wir in die Eng gefahren, auf eine Buttermilch! Mit dabei, Dominique (ich hoffe, der Name ist richtig geschrieben), die Frau von Peters Chef. Kobi, Christian und ich. Nach der End das obligatorische Eis in Tegernsee und eine tolle Rückfahrt Richtung Bad Tölz, Wolfratshausen, Ascholding, wodurch ich seit 4 Jahren nicht mehr gefahren bin, seit Dorfmeisters weggezogen sind.
Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..
Abgelegt am Sonntag, 27. September 2009, 21:08 Uhr unter Motorrad.
Schlagworte: Dominique, Eng, Kühe
Einen Kommentar schreiben
Bitte zuerst einloggen, um einen Kommentar zu schreiben!